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Halsschmerzen? – Tonsipret®

Krankheitsbilder bei Halsentzündungen

Halsschmerzen? Schluckbeschwerden?

Der Rachen bildet zusammen mit der Nasenhöhle und den Nasennebenhöhlen die oberen Atemwege. Deren Funktion besteht unter anderem darin, die Atemluft zu erwärmen und von Schmutzpartikeln und Krankheitserregern zu befreien. Hals und Rachen sind somit die ersten Kontaktstellen für Viren und Bakterien, die wir einatmen. Dort können diese Erreger Halsschmerzen auslösen, die insbesondere bei Kindern überdurchschnittlich häufig auftreten.

Meist sind es Viren, die sich im Rachenbereich festsetzen und Entzündungen auslösen. Das merkt man zuerst an einem unangenehmen Kratzen im Hals, später können sich daraus Halsschmerzen entwickeln, die das Schlucken äußerst beschwerlich machen können.

Die Erreger, die Halsschmerzen verursachen, können auch auf die Ohren und Bronchien übergreifen und dort zu Ohrenschmerzen und Husten führen. Nur in wenigen Fällen wird die schmerzhafte Halsentzündung übrigens von Bakterien verursacht.

Je nach Ort der Entzündung spricht man von einer Mandelentzündung (Tonsillitis), einer Rachenschleimhautentzündung (Pharyngitis) oder einer Stimmband- bzw. Kehlkopfentzündung (Laryngitis). Eine Seitenstrangangina ist eine Entzündung der Lymphbahnen der seitlichen Rachenwand.

Erkältungen ernst nehmen

Infektionen der Atemwege und gerade Halsentzündungen sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Eine an sich harmlose, aber verschleppte Halsentzündung mit Erkältungsviren kann den Grundstein für schwerwiegende Erkrankungen legen. Wenn sich zum Beispiel die Virusinfektion bis in den unteren Rachenbereich ausweitet, kommt es zu einer Kehlkopfentzündung: Das Sprechen fällt schwer, Heiserkeit und Stimmverlust können die Folge sein.

Außerdem ist der durch Viren vorgeschädigte Hals- und Rachenbereich besonders empfänglich für zusätzliche bakterielle Infektionen, die zu einer Verschlimmerung der Erkrankung führen. Eine Antibiotika-Einnahme ist dann oft unumgänglich. Je früher Sie mit einer effektiven Behandlung beginnen, desto schneller sind Sie wieder fit.

Wann sollten Sie zum Arzt gehen?

Ihre Beschwerden sollten in etwa nach einer Woche abklingen. Ist dies nicht der Fall und verschlimmern sich Ihre Beschwerden innerhalb der ersten drei bis fünf Tage oder kommen Fieber, eitriger Geschmack, schweres Krankheitsgefühl oder Atemnot hinzu, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen. Auch mit einem fiebrigen Kind sollte man zum Kinderarzt gehen.