Direkt zum Inhalt

Ursachen von PMS und Menstruationsbeschwerden

Was sind die Ursachen von PMS?

Obwohl das prämenstruelle Syndrom ein weit verbreitetes Frauenleiden darstellt, ist die eigentliche Ursache für PMS bis heute nicht abschließend geklärt.

Fest steht jedoch, dass das PMS mit den zyklischen Schwankungen des weiblichen Hormonhaushaltes zusammenhängt: Nach dem Eisprung wird verstärkt das Gelbkörperhormon Progesteron produziert, während gleichzeitig die Östrogenausschüttung abfällt. In der zweiten Zyklushälfte wird das Geschehen nicht mehr durch das Östrogen, sondern durch das Progesteron gesteuert. Einige sensible Frauen können schon auf diese regulären hormonellen Veränderungen mit unterschiedlichen Beschwerden reagieren.

Prolaktin kann PMS verursachen

Das prämenstruelle Syndrom kann außerdem durch ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt verstärkt werden. Die Ursache hierfür ist oft ein erhöhter Prolaktinspiegel. Ein Zuviel an Prolaktin stört die Balance zwischen den Hormonen Östrogen und Progesteron, wodurch es zu prämenstruellen Beschwerden kommen kann. Ein erhöhter Prolaktinwert kann wiederum unterschiedliche Ursachen haben. Eine der häufigeren Ursachen ist Stress, der die Ausschüttung von Prolaktin fördert. Aber auch eine Störung der Hirnanhangdrüse, eine Schilddrüsenunterfunktion, bestimmte Medikamente oder in seltenen Fällen auch Tumore können die Ursache erhöhter Prolaktinspiegel sein.

Wer ist betroffen?

Prinzipiell kann bei jeder fruchtbaren Frau das PMS auftreten. In der Schwangerschaft und nach den Wechseljahren tritt das PMS demnach nicht (mehr) auf. Insgesamt sind Frauen über 30 häufiger betroffen als Jüngere.

Einige Frauen reagieren besonders sensibel auf Veränderungen ihres Hormonhaushaltes, was sie anfälliger für das PMS machen kann. Zudem begünstigen diverse äußere Faktoren das PMS. Dazu zählen vor allem Rauchen, Koffein-Genuss, eine fett-, zucker- und salzreiche Ernährung sowie zu wenig Bewegung.

Erfahren Sie mehr zu den Behandlungsmöglichkeiten von PMS.