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Heilpflanzen: Schwertlilie

Schwertlilie

Ursprung und Anwendungsgebiete der Iris versicolor

Die farbeprächtige Schwertlilie ist ursprünglich in Nordamerika beheimatet. Dort zählte sie bei den Ureinwohnern zu den gebräuchlichsten und meistverehrten Heilmitteln.  Ihr Einsatzgebiet war weit gefächert und reichte über

  • Immunstimulanz,
  • Ohrenschmerz,
  • Abführmittel,
  • bis hin zur Entgiftung des Darms.

In der Volksheilkunde fand die amerikanische Schwertlilie Verwendung bei 

  • entzündlichen Gallenerkrankungen mit Verstopfung,
  • Leberfunktionsstörungen, 
  • sowie Schwangerschaftserbrechen.

Heute wird die Schwertlilie in der modernen Phytotherapie zur Entgiftung und Reinigung des Körpers eingesetzt. Ihre entwässernden Eigenschaften sorgen dafür, dass Wassereinlagerungen aus dem Gewebe und den Gelenken entfernt werden. 
Auch in der Homöopathie wird die Schwertlilie verwendet. Zu ihren homöopathischen Anwendungsgebieten zählen

  • Migräne, 
  • Neuralgien,
  • sowie Entzündungen der Magenschleimhaut und der Bauchspeicheldrüse.

Welche Wirkung hat die Schwertlilie?

Die Schwertlilie verfügt über ein weit gefächertes Wirkspektrum. Dazu zählen folgende Eigenschaften:

  • entwässernd 
  • krampflindernd 
  • entzündungshemmend
  • verdauungsfördernd
  • gallen- und leberstimulierend
  • Säure neutralisierend

Welche Inhaltsstoffe besitzt die Schwertlilie?

Die verschiedenfarbige Schwertlilie enthält eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe. Zu ihnen zählen Iridrin, das nur in den Wurzeln von Iris-Pflanzen zu finden ist, Triterpene und Isoflavonoide. Weitere Inhaltsstoffe sind

  • ätherische Öle,
  • Stärke, 
  • Schleimstoffe,
  • Harz sowie
  • Tannine (Gerbstoffe).

Welche Pflanzenteile werden verwendet?

Für die Herstellung pflanzlicher Arzneimittel werden ausschließlich die getrockneten und zerkleinerten Wurzeln der Iris versicolor verwendet. Blüte und Kraut finden keine Anwendung.

Wie kommt die Schwertlilie zu ihrem Namen?

Der Gattungsname Iris ist griechischer Herkunft und bezeichnet den Regenbogen. Der Grund für diese Namensgebung liegt in der Farbenpracht der Blüten die an jene des Regenbogens erinnern. Der lateinische Artenname versicolor bedeutet buntfarbig oder schillernd.  Volkstümliche Namen der Iris versicolor sind Kinderwurzel, Schwertelwurz oder Leberlilie.

Wo kommt die Schwertlilie ursprünglich her?

Die verschiedenfarbige Schwertlilie (Iris versicolor) ist in Nordamerika beheimatet. Sie liebt feuchte, humushaltige Böden und ist deshalb an Ufern von Seen und Flüssen sowie in Sümpfen zu finden. In Deutschland kommt sie in geringen Beständen bei nährstoffreichen Gewässern Südostdeutschlands vor.

Wie sieht die Schwertlilie aus?

Die Iris versicolor gehört zur Familie der Schwertliliengewächse. Dort ist sie mit weit über 200 verschiedenen Arten vertreten. Die Heilpflanze kann eine Wuchshöhe von etwa 80 Zentimetern erreichen. Sie besitzt einen knollenartig geformten Wurzelstock (Rhizom) der über zwei Zentimeter im Durchmesser misst. Der runde, aufrechtstehende und mehrfach verzweigte Stängel der Schwertlilie ist länger als seine schmalen, schwertförmigen Blätter. Er trägt zwischen Mai und Juli bis zu drei große Blüten.
Die Blütenhülle besteht aus sechs zweireihig angeordneten Blättern. Drei der Blütenblätter sind nach unten gebogen. Sie schimmern leuchtend blau. Das Blüteninnere ist weißlich bis gelb mit violetten Adern. Die oberen Blütenblätter sind etwas kleiner und leuchtend purpurviolett. Ihre Frucht ist eine dreikantige Kapsel.

In welchem pflanzlichen Arzneimittel wird die Schwertlilie eingesetzt?

Viele Frauen leiden an den Tagen vor der Periode unter Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten. Ursache ist oft ein hormonelles Ungleichgewicht. Das pflanzliche Arzneimittel Mastodynon® greift, dank seiner einzigartigen Wirkstoffkombination aus MönchspfefferAlpenveilchenTigerlilieIgnatiusbohneblauem Hahnenfuß und Schwertlilie., regulierend in dieses hormonelle Ungleichgewicht ein und behandelt die Ursache der Beschwerden. Durch die Regulierung des hormonellen Ungleichgewichtes kommt es auch zu einer Linderung von prämenstruellen Brustbeschwerden (Mastodynie). Das Spannungs-, Schwellungs-, und Schweregefühl in den Brüsten lässt nach.

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