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Die Wechseljahre – Zeit der hormonellen Veränderung

Mit den Wechseljahren (Klimakterium) durchleben Frauen, fast drei Jahrzehnte nach der Pubertät, eine zweite, einschneidende hormonelle Umstellung ihres Körpers. Nach und nach kommt die körpereigene Produktion der Sexualhormone Östrogen und Progesteron (Gelbkörperhormon) zum Stillstand.

Mit dem endgültigen Ausbleiben der Regelblutung endet auch die fruchtbare Zeit im Leben einer Frau. Viele Frauen sehen den Wechseljahren mit Bangen entgegen. Diese Furcht vor Veränderung des eigenen Körpers lässt sich durch das Wissen um die neue Lebensphase mindern. Je vertrauter die Vorgänge im eigenen Körper sind, desto besser kann man ihnen begegnen.

Wann beginnen die Wechseljahre?

Wann beginnen die Wechseljahre?

Der Beginn des Klimakteriums wird vom Wechselspiel der Hormone Östrogen und Progesteron (Gelbkörperhormon) bestimmt. Dies geschieht gewöhnlich zwischen dem 45. und 60. Lebensjahr. Nach und nach stellen die Eierstöcke die Hormonproduktion ein. Die Menstruation wird unregelmäßiger und bleibt schließlich ganz aus.Der Zeitpunkt der hormonellen Veränderung unterscheidet sich von Frau zu Frau. Jeder Körper reagiert darauf sehr individuell. Eine genaue Regel für Zeitpunkt und Ablauf der Wechseljahre lässt sich deshalb nicht aufstellen.

Was versteht man unter der Menopause?

Die Menopause ist der Zeitraum ab der letzten Menstruation. Er wird in drei Stadien unterteilt. Die Übergänge der einzelnen Phasen sind fließend.

Prämenopause: Die Hormonproduktion verlangsamt sich

Von der Prämenopause spricht man, wenn die Eierstöcke die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron. Im ersten Schritt verringert sich die Gestagen-Produktion. Der Zyklus wird unregelmäßig, es kommt häufig zu Brustspannen.

Perimenopause: Die Östrogen-Produktion endet

Durch die nun nur noch geringe verbliebene Anzahl an Eibläschen verringert sich die Östrogen- und Gestagenproduktion immer weiter.Blutungsstörungen und mögliche Wechseljahresbeschwerden treten jetzt verstärkt auf, denn Östrogen steuert im Zusammenspiel mit Gestagenen den Menstruationszyklus. .

Postmenopause: Die letzte Blutung liegt über ein Jahr zurück

Die Postmenopause ist der Lebensabschnitt der Frau, der sich an die letzte Monatsblutung (Menopause) anschließt. Er ist der letzte Abschnitt des Klimakteriums. In der Postmenopause befinden sich Frauen, deren letzte Menstruation längerals ein Jahr zurück liegt. Dies kann bis zum 65. Lebensjahr der Fall sein. Während der Postmenopause findet eine hormonelle Umstellung statt, die durch kontinuierlich sinkende Östrogenspiegel gekennzeichnet ist. Die Postmenopause überlappt sich mit der Perimenopause.

Der Beginn des Klimakteriums wird vom Wechselspiel der Hormone Östrogen und Progesteron (Gelbkörperhormon) bestimmt. Dies geschieht gewöhnlich zwischen dem 45. und 60. Lebensjahr. Nach und nach stellen die Eierstöcke die Hormonproduktion ein. Die Menstruation wird unregelmäßiger und bleibt schließlich ganz aus.Der Zeitpunkt der hormonellen Veränderung unterscheidet sich von Frau zu Frau. Jeder Körper reagiert darauf sehr individuell. Eine genaue Regel für Zeitpunkt und Ablauf der Wechseljahre lässt sich deshalb nicht aufstellen.  Was versteht man unter der Menopause? Die Menopause ist der Zeitraum ab der letzten Menstruation. Er wird in drei Stadien unterteilt. Die Übergänge der einzelnen Phasen sind fließend.  Prämenopause: Die Hormonproduktion verlangsamt sich Von der Prämenopause spricht man, wenn die Eierstöcke die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron. Im ersten Schritt verringert sich die Gestagen-Produktion. Der Zyklus wird unregelmäßig, es kommt häufig zu Brustspannen.  Perimenopause: Die Östrogen-Produktion endet Durch die nun nur noch geringe verbliebene Anzahl an Eibläschen verringert sich die Östrogen- und Gestagenproduktion immer weiter.Blutungsstörungen und mögliche Wechseljahresbeschwerden treten jetzt verstärkt auf, denn Östrogen steuert im Zusammenspiel mit Gestagenen den Menstruationszyklus. .  Postmenopause: Die letzte Blutung liegt über ein Jahr zurück Die Postmenopause ist der Lebensabschnitt der Frau, der sich an die letzte Monatsblutung (Menopause) anschließt. Er ist der letzte Abschnitt des Klimakteriums. In der Postmenopause befinden sich Frauen, deren letzte Menstruation längerals ein Jahr zurück liegt. Dies kann bis zum 65. Lebensjahr der Fall sein. Während der Postmenopause findet eine hormonelle Umstellung statt, die durch kontinuierlich sinkende Östrogenspiegel gekennzeichnet ist. Die Postmenopause überlappt sich mit der Perimenopause.

Kann ich in den Wechseljahren schwanger werden?

Frauen bleiben so lange fruchtbar, bis die Menstruation komplett ausbleibt. Die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, nimmt ab dem 40. Lebensjahr aber kontinuierlich ab. Sie nimmt mit zunehmendem Alter kontinuierlich ab. Das liegt sowohl am hormonellen Wechselspiel als auch daran, dass einer Frau von Beginn an nur eine bestimmte Anzahl an Eizellen zur Verfügung steht. Dieses Depot wird sukzessive, vom ersten Tag der Menstruation an, geleert. Die Menopause tritt endgültig ein, wenn keine Monatsblutungen mehr stattfinden.

Wechseljahre: Symptome und Beschwerden

Östrogene und Gestagene haben nicht nur Einfluss auf die Fruchtbarkeit der Frau, sie sind auch in vielen weiteren körperlichen Prozessen eingebunden. Die physischen und psychischen Veränderungen, die durch sie ausgelöst werden, sind sehr vielfältig.

Das sind die bekanntesten Symptome:

  • Hitzewallungen
  • (nächtliche) Schweißausbrüche
  • Stimmungsschwankungen
  • depressive Phasen
  • Libidoverlust
  • Schlafstörungen

Aber auch weitere Beschwerden können während der Wechseljahre auftreten.
Dazu gehören:

  • Schwindel
  • trockene Schleimhäute
  • Haarausfall
  • Verdauungsprobleme
  • Harninkontinenz
  • Osteoporose
  • verstärkter Haarwuchs im Gesicht

Was passiert im Körper während der Wechseljahre?

Die genauen Abläufe im Körper während des Klimakteriums sind noch nicht hinreichend bekannt. Dennoch weiß man, dass fehlendes Östrogen Schweißausbrüche auslöst und Schlafstörungen zur Folge hat. Dies kann wiederum zu Abgeschlagenheit, Leistungsabfall und depressiven Verstimmungen führen.

Der Verlust der Libido kann ebenfalls durch fehlendes Östrogen verursacht werden. Aber auch wenn die sexuelle Lust unverändert bleibt, kann es beim Geschlechtsverkehr zu einer zu geringen Produktion der Scheidenflüssigkeit (Lubrikation) kommen. Denn durch das Fehlen des Östrogens werden die Schleimhäute und damit auch die Scheidenwand weniger gut durchblutet und trockener. Ebenfalls bewirkt der Mangel an Östrogen sowohl eine Verkleinerung der Gebärmutter als auch eine Rückbildung des Drüsengewebes der Brust.

Viele Frauen leiden zudem sowohl während, als auch nach dem Klimakterium an häufig auftretenden Harnwegsinfekten und/oder Harninkontinenz. Auch hier ist die Ursache Östrogenmangel. Durch ihr Fehlen werden die Blasenschleimhäute und Scheidenwände dünner, verlieren an Elastizität und werden weniger durchblutet und der PH-Wert der Scheide steigt an Das wiederum kann das Eindringen von Keimen und Krankheitserregern erleichtern und in der Folge zu vermehrten Blasenentzündungen und Harnwegsinfektionen führen. Da Frauen eine kürzere Harnröhre haben als Männer und diese in unmittelbarer Nähe des Darmausgangs liegt, sind sie wesentlich anfälliger für Infekte und Entzündungen.

Die meisten der genannten Beschwerden klingen spätestens nach der Postmenopause wieder ab

Die meisten der genannten Beschwerden klingen spätestens nach der Postmenopause wieder ab. Osteoporose ist dahingegen eine bleibende Folge des Östrogenmangels. Das Krankheitsbild zeichnet sich dadurch aus, dass die Knochen dünner werden und Knochenbrüche wesentlich häufiger auftreten. Verschlimmert wird der Knochenschwund dadurch, dass auch die Knorpelmasse abnimmt. Das verursacht Gelenkschmerzen vor allem in den Knien und der Hüfte.

Die Wechseljahre gehen mit dem natürlichen Alterungsprozess einher. So werden die Haare mit der Zeit dünner und die Haut verliert Spannkraft. Auch Melatonin, das unsere Haut vor allem vor UV-Strahlung schützt, wird weniger konzentriert gebildet. Altersflecken sind die Folge. Selbst das Gewicht verändert sich häufig. Viele Frauen beklagen eine Gewichtszunahme in den Wechseljahren.

Was hilft gegen die Begleiterscheinungen der Wechseljahre?

Da jede Frau unterschiedlich auf die hormonellen Veränderungen während der Wechseljahre reagiert, sollte auch eine Therapie zur Behandlung der Symptome individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt werden.

Hormonersatztherapie (HET)

Die Hormonersatztherapie (HET) werden fehlende Hormone durch Hormongaben ersetzt. Aufgrund der  Nebenwirkungen wird die HET von einigen Wissenschaftlern kritisch gesehen. Das Risiko z.B. an Brust- oder Gebärmutterhalskrebs sowie Thrombose zu erkranken, steigt durch die Gabe von zusätzlichen Hormonen. Aktuelle Studien relativeren die Risiken allerdings. Dennoch wird HET meist nur dann angewendet, wenn die Symptome so stark sind, dass sie die Lebensqualität massiv beeinträchtigen. Eine HET sollte so kurz und niedrig dosiert wie möglich gegeben werden.

Die Darreichungsform der Hormone erstreckt sich von Tabletten, Salben, Gel, Zäpfchen, Spray bis hin zu Pflaster. Die Art der Verabreichung sollte individuell mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Selbsthilfe

In den Wechseljahren sollten Frauen verstärkt auf eine gesunde Lebensweise achten und den Zeichen ihres Körpers große Beachtung schenken. Einen wichtigen Beitrag hierzu liefert eine ausgewogene Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Verzicht auf Nikotin und Alkohol. Auch Sport, Yoga und Entspannungsübungen helfen, das innere Gleichgewicht wieder herzustellen und Stresssituationen abzubauen. Der verstärkte Aufbau sozialer Kontakte hilft, Veränderungen in Familie und Beruf besser zu akzeptieren und dem eigenen Leben einen höheren Stellenwert beizumessen.

Natürliche Hilfe

Natürliche Hilfe

Es gibt Pflanzen, deren Wirkstoffe ähnlich wie Hormone wirken. Die Traubensilberkerze hat sich bei Beschwerden während der Wechseljahre bewährt. Nebenwirkungen treten nur in seltenen Fällen auf. Ihre volle Wirkung entfalten diese pflanzlichen Arzneimittel dann, wenn sie über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.