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Kreislaufwirtschaft bei Bionorica
Bionorica hat einen nachhaltigen Herstellungszyklus im Einklang mit der Natur geschaffen.

Nebenprodukte sind bei der Herstellung pflanzlicher Arzneimittel unvermeidbar, aber nicht gleich nutzlos. Das beweist unser Verwertungskonzept: Nachdem in der Extraktion den Arzneipflanzen die Wirkstoffe entzogen wurden (s. Bild 1 in der Collage), werden sie auf dem Unternehmensgelände in Neumarkt gesammelt und auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Nähe ökologisch weiterverwertet. Aus ihnen wird biologischer Nährstoffhumus, der die Qualität der Böden in der Region nachhaltig verbessert.

Bionorica ist stolz, einen nachhaltigen Herstellungszyklus im Einklang mit der Natur geschaffen zu haben. Bereits bei der Rohstoffbeschaffung setzt Bionorica auf Qualität, Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und Transparenz. So stammen unsere Arzneipflanzen aus kontrolliert nachhaltigem und teils regionalem Anbau, wie etwa Eisenkraut aus der Oberpfalz und Ampfer aus Niederbayern. Nachdem den Heilpflanzen in der Herstellung die Wirkstoffe entzogen wurden, werden die Reste in eine Kompostieranlage (2) eines landwirtschaftlichen Bio-Betriebs befördert. Neun bis zehn Wochen dauert es, bis aus den Pflanzenresten Nährstoffhumus geworden ist (3). Dieser wird dann auf den landwirtschaftlichen Flächen des Bio-Landwirts ausgebracht. Durch den Eintrag des Bio-Nährstoffhumus wird die Qualität der Anbauflächen erheblich verbessert: Die Bodenstruktur der Felder ist lockerer und das Wasserspeichervermögen damit höher. Eine bessere Bodenfruchtbarkeit ist die positive Folge (4).

Das Verwertungskonzept ist somit ein Paradebeispiel für ökologische Kreislaufwirtschaft und zeigt das umweltorientierte Denken und Handeln von Bionorica.