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Thymian
Der Thymian (Thymus vulgaris) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Der Thymianstrauch wird mit seinen aufrecht wachsenden, stark verästelten, verholzten Zweigen zwischen 30 und 50 cm hoch. Seine dunkelgrünen, lanzettförmigen und filzig behaarten Blätter messen einen knappen Zentimeter und sind am Rand nach unten eingerollt. In der Blütezeit des Thymians von Mai bis Juni trägt die Pflanze kleine, zartrosa bis violette Blüten. Kennzeichnend für Thymian ist dessen intensiver, angenehm ätherischer Geruch. Thymian wächst wild und ist vor allem in Südfrankreich, Spanien und Italien verbreitet.
Die lange Anwendungstradition des Thymians geht bis auf Hippokrates im 4. Jahrhundert v. Chr. zurück. Empfohlen wurde die Pflanze vor allem bei Beschwerden wie Asthma und Atemnot, (Keuch-) Husten, aber auch bei Magen- und Darmerkrankungen. Aufgrund ihres angenehmen Aromas werden die getrockneten Blätter des Thymians außerdem seit jeher als Gewürzzugabe in der Küche eingesetzt.
In der modernen Medizin werden die abgestreiften, getrockneten Blätter und Blüten des Thymiankrauts (Thymi herba) verwendet. Die im ätherischen Öl des Krauts enthaltenen Wirkstoffe Thymol und Carvacol wirken z.B. keimhemmend, also gegen Bakterien und Pilze. Thymian wird heute hauptsächlich zur Behandlung von Erkältungskrankheiten eingesetzt, beispielsweise als Bestandteil des pflanzlichen Präparats Bronchipret®.
Die in Bronchipret® enthaltene Extraktkombination lindert Entzündungen, fördert die Bildung von dünnflüssigem Sekret und wirkt krampflösend in den Bronchien, was das Abhusten erleichtert, und wirkt ausserdem direkt gegen Keime.
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