Heilpflanzen

Schwarzer Holunder


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Schwarzer Holunder

Der schwarze Holunder (Sambucus nigra) gehört zur Familie der Moschuskrautgewächse und wächst als Strauch, der eine Höhe von bis zu acht Meter erreichen kann. Die Pflanze trägt elliptische Blätter, die unpaarig gefiedert sind und blüht von Juni bis Juli mit kleinen, weißen Blüten, die sich in schirmförmigen Blütenständen anordnen und aromatisch duften. Aus den einzelnen Blüten bilden sich im September und Oktober schwarz-violette Beeren, die im reifen Zustand essbar sind.
Holunder ist in fast ganz Europa und Mittelasien beheimatet und wächst an Bachufern und Wegrändern.

Schon in der Antike wurde die heilende Wirkung des Holunders erwähnt. Holunderblüten werden in der Volksmedizin als schweißtreibendes und krampflösendes Mittel verwendet, Aufgüsse und Umschläge aus den weißen Blüten helfen gegen Schwellungen und Entzündungen. Der aus den Beeren gewonnene dunkelrote Saft wird als Abführmittel zur Darmreinigung empfohlen.

In der modernen Pflanzenmedizin werden Holunderblüten dank ihrer schleimlösenden Wirkung v.a. bei Erkältungen und Katarrh der oberen Atemwege eingesetzt und dienen als schweißtreibendes Mittel bei fiebrigen Erkältungen und grippalen Infekten.

Die wertvollen Wirksubstanzen der Holunderblüten werden für Sinupret® mit vier weiteren Arzneipflanzen kombiniert zu einem pflanzenstarken Heilmittel gegen akute und chronische Entzündungen der Nasennebenhöhlen.

 

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