Heilpflanzen
Ackerschachtelhalm
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Ackerschachtelhalm
Der Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) oder das Schachtelhalmkraut gehört zur Klasse der Schachtelhalme (Equisetopsida). Die mehrjährige Pflanze wächst bis zu 50 cm hoch. Ihre grünen Triebe erreichen eine Wuchshöhe von 10 bis 50 Zentimetern und einen Durchmesser von 3 bis 5 Millimetern. Sie sind mit Ausnahme der Spitze reichlich und regelmäßig verzweigt mit einfachen, aufsteigenden bis aufrecht abstehenden Ästen. Der Ackerschachtelhalm blüht nicht, sondern vermehrt sich im Frühjahr durch Sporen. Die hellbraunen bis rötlichen Sporentriebe, die einem Pferdeschweif ähneln, haben der Pflanze ihren Namen verliehen (equisetum = Pferdeschweif). Im Sommer trägt der Schachtelhalm unfruchtbare grüne Triebe, die Ähnlichkeit mit kleinen Nadelbäumen haben.
Der Schachtelhalm wächst weltweit auf Äckern, lehmigen, feuchten Wiesenrändern, in Gräben und auf Böschungen.
Schon im Altertum wurde der Schachtelhalm als Heilmittel unter anderem zur Blutstillung und Ödemausschwemmung geschätzt. Wegen seines hohen Kieselsäuregehaltes stärkt der Ackerschachtelhalm das Bindegewebe, er regt aber auch den Stoffwechsel und die Durchblutung an, wirkt blutstillend und zeigt leicht abschwellende und harntreibende Effekte.
Extrakte aus den Sommertrieben der Pflanze enthalten neben Kieselsäure Inhaltsstoffe wie Saponine und Flavonoide und sind in Imupret® wegen ihrer immunstärkenden, antientzündlichen und auch antimikrobiellen Eigenschaften mit enthalten.
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