Alle Jahre wieder - Pollenalarm!
Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und das Leben verlagert sich zusehends wieder nach draußen. Während die meisten den Frühling genießen, beginnt für rund 16 - 25 Prozent der Bevölkerung eine Zeit des Leidens - denn Frühlingszeit ist gleichzeitig auch Pollenzeit und damit Leidensbeginn für Allergiker!
Die Pollenallergie, besser auch als Heuschnupfen bekannt, ist eine Überempfindlichkeit des Körpers - das Abwehrsystem (Immunsystem) reagiert auf Substanzen – sogenannte Allergene – welche eigentlich harmlos sind. Bei der Pollenallergie handelt es sich dabei um bestimmte Eiweiße, aus denen Pollenkörner von Bäumen oder Blüten aufgebaut sind. Bei einer Allergie wie der Pollenallergie sind Abwehrzellen aktiv, welche Entzündungsbotenstoffe ausschütten. Die Botenstoffe (u. a. Histamin) sorgen für die typischen Beschwerden. Diese können sich als Augentränen, Augenjucken, Niesreiz, Fließschnupfen, verstopfte Nase, Husten, Atemnot, Asthma bronchiale und Hautekzem zeigen.
Was tun, wenn man betroffen ist?
Pollen (ver)meiden (Allergenkarenz) - dies ist zwar die beste und sicherste Methode zur Therapie des Heuschnupfens, lässt sich aber leider im Alltag nicht immer umsetzen, denn schließlich verbreiten sich Pollen kilometerweit durch die Luft. Trotzdem gibt es einige sinnvolle Maßnahmen für Pollenallergiker:
- Pollenallergiker sollten ihre Urlaubsplanung so abstimmen, dass sie in der Zeit, in der die allergieauslösenden Pollen fliegen, in den Urlaub fahren. Auf Inseln, am Meer oder in Hochgebirgslagen ist die Luft in der „Heuschnupfensaison“ am wenigsten pollenbelastet.
- Das Lüften der Wohnräume sollte auf die Zeit mit der geringsten Pollenkonzentration verlegt werden.
- Stichwort Auto: für viele Automodelle sind Pollenfilter für die Lüftungsanlagen erhältlich.
- Haare und Kleidung sind wunderbare Pollenträger - deshalb möglichst jeden Abend vor dem Schlafengehen die Haare waschen und die Straßenkleidung außerhalb des Schlafzimmers ablegen, um keine Pollen einzuschleppen.
- Tägliches Staubsaugen ist sinnvoll, um Pollen auf Teppichen und Möbeln zu entfernen, dabei darauf achten, dass der Staubsauger über einen Pollenfilter verfügt.
- Während der Pollensaison sind zur Therapie außerdem Nasenduschen mit Kochsalzlösung geeignet um die Beschwerden zu lindern. Die Lösung spült die allergieauslösenden Pflanzenpollen aus der Nase.
Zusätzliche Hilfe können Arzneimittel auf pflanzlicher Basis leisten, wie beispielsweise Allergopret® protect (Allergopret® protect Pflichtangaben). Das Spray bildet mit Hilfe eines mikrofeinen Cellulose-Puders einen hauchdünnen, elastischen Schutzfilm auf der Nasenschleimhaut. In der Atemluft vorhandene Allergene haben so keinen Kontakt mit der Oberfläche der Schleimhaut und die allergische Reaktion wird von vornerein verhindert.
Diagnosestellung: ein Arztbesuch schafft Klarheit!
Da Heuschnupfen auch eine asthmatische Erkrankung als Ursache haben kann, ist ein Arztbesuch für die Diagnosestellung immer zu empfehlen. Wichtig im Vorfeld ist die genaue Beobachtung der Beschwerden. Beim Heuschnupfen muss ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Allergenbelastung durch Pollenflug und Symptomen bestehen. Das Führen eines Symptomtagebuchs kann dabei sehr hilfreich sein. Allergietestungen müssen dann den Verdacht auf eine Sensibilisierung gegen die verdächtigten Pollen bestätigen.
Allergie im Griff? Dann genießen Sie das Frühjahr!
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