Canephron® N - bei Blasenentzündung und Reizblase

Krankheitsbild - Reizblase


Reizblase

Die Reizblase ist keine von Ärzten klar definierte Erkrankung, sondern bezeichnet eher einen Symptomenkomplex, der im Zusammenhang mit Störungen der Blasenentleerung einhergeht. Durch verschiedene Ursachen kommt es zu einer Verkrampfung der Blasenmuskulatur, so dass man das Gefühl hat, zur Toilette zu müssen, obwohl die Blase noch nicht voll ist. Die Symptome können denen einer Blasenentzündung ähneln, allerdings sind hier keine Bakterien mit im Spiel.

Typische Symptome sind:

  • Starker und plötzlicher Harndrang
  • Häufiges Wasserlassen, obwohl die Blase noch nicht gefüllt ist
  • Inkontinenz (unbeabsichtigtes Abgehen von Urin bei plötzlichem Harndrang)
  • Unangenehmes Gefühl wie Krämpfe oder leichtes Brennen beim Wasserlassen

Die Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Es gibt leichte und schwere Formen der Reizblase. Schon eines der Symptome, etwa ein ständiges leichtes Druckgefühl in der Blase, kann auf eine Reizblase hinweisen.

Egal wie stark die Reizblase ausgeprägt ist, sie stellt eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität dar und wird als äußerst unangenehm empfunden. Wichtig ist der Ausschluss von anderen Erkrankungen z. B. Harnwegsinfekten oder Tumoren durch den Arzt.

Erstbehandlung einer Reizblase

  • Einsatz von pflanzlichen Medikamenten, wie z.B. Canephron® N
  • Kontinenztraining (mithilfe eines Miktionstagebuches)
  • Zusätzliche Maßnahmen wie Beckenbodentraining, Entspannungstraining/Stressbewältigung, Akupunktur, Kontrolle einer ausreichenden Trinkmenge, Wärme

Wann zum Arzt?

  • Wenn Ihre Blasenbeschwerden von Fieber oder starken Schmerzen begleitet werden.
  • Wenn Sie Schmerzen in der Nierengegend verspüren.
  • Wenn Ihre Blasenbeschwerden trotz Behandlung schlimmer werden oder über längere Zeit konstant bleiben.
  • Wenn Sie Blut im Urin feststellen.
  • Wenn auch bei Ausschluss eines Harnwegsinfektes leichtere Beschwerden länger als 6 - 8 Wochen anhalten.

Was Sie sonst noch tun können

  • Anwendung eines Miktionstagebuches
  • Kontrolle einer ausreichenden Trinkmenge
  • Training der Beckenbodenmuskulatur
  • Akupunktur

Weitere Informationen zum Thema Reizblase finden Sie in unserem Ratgeber.