Noricaven® retard
Häufige Fragen zu Noricaven® retard
- Wie wende ich Noricaven® retard an?
- Welche pflanzlichen Wirkstoffe enthält Noricaven® retard?
- Krankheitsbilder bei Venenschwäche
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Woran erkenne ich eine Venenschwäche?
Frühe Krankheitszeichen der chronisch venösen Insuffizienz - als eine Form der Venenschwäche - sind Schweregefühl, Schmerzen und Schwellungen der Beine. Diese Zeichen treten oft auf, bevor es zu den typischen, sichtbaren Hautveränderungen der Erkrankung kommt. Charakteristisch in frühen Stadien sind außerdem kleine sichtbare Venen an der Fußinnen- und Fußaußenseite, später kommt eine braune Verfärbung der Haut hinzu. Im Endstadium können offene, schlecht verheilende Wunden entstehen. Besenreiser und Krampfadern weisen ebenfalls auf eine Venenschwäche hin.
Wann muss ich bei Venenbeschwerden zum Arzt gehen?
Ein „Venen-Check“ ist bereits bei den ersten Anzeichen einer Venenschwäche sinnvoll. Dieser schnelle und schmerzfreie Test wird nicht nur beim Arzt, sondern gerade in den Sommermonaten von vielen Apotheken angeboten. Bei Hinweisen auf eine fortgeschrittene Venenschwäche sollten Sie auf jeden Fall zum Arzt gehen, am besten zu einem Phlebologen. Diese Ärzte haben sich auf Erkrankungen der Beinvenen spezialisiert. Ein Alarmzeichen sind darüber hinaus eine plötzlich auftretende starke Schwellung und starke Schmerzen im Bein. In diesem Fall sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen, da dies Anzeichen einer Beinvenenthrombose sein können.
Was hilft bei Venenschwäche?
Zur Behandlung von Beschwerden einer chronischen Beinvenenschwäche - das sind Schmerzen, Schweregefühl in den Beinen, nächtliche Wadenkrämpfe, Juckreiz oder Beinschwellungen - eignet sich ein Extrakt aus Rosskastaniensamen (Noricaven® retard). Weiterhin sind Maßnahmen wie das Tragen von Stützstrümpfen oder kalte Wassergüsse hilfreich.
Kann eine Thrombose zu einer Venenschwäche führen und woran erkenne ich eine Thrombose?
Verschlüsse tiefer oder oberflächlicher Venen durch Blutgerinnsel (Thrombosen) und Venenklappenschädigungen nach abgelaufener Thrombose können eine Venenschwäche nach sich ziehen. Dabei löst ein Blutgerinnsel in einer Vene verschiedene Reparaturvorgänge aus, die von Entzündungen und Narbenbildungen im Bereich der Veneninnenwand begleitet sein können. Als Folge dieser Prozesse kann es zu Verklebungen der Venenklappen an der Venenwand kommen, was die Funktion der Klappe beeinträchtigt oder völlig außer Kraft setzt. Typische Anzeichen für eine Thrombose sind plötzliche, ungewohnt starke Beschwerden an einem Bein, zum Beispiel Schwellungen, Verfärbungen der Haut, Spannungs- oder Hitzegefühl sowie Schmerzen.
Betroffene sollten unverzüglich einen Arzt aufsuchen, wenn Anzeichen einer Beinvenenthrombose auftreten.
Wodurch entstehen Krampfadern?
Zur Ausbildung von Krampfadern tragen verschiedene Faktoren bei - etwa eine erbliche Veranlagung oder Krankheiten sowie bestimmte Lebensgewohnheiten. Begünstigt durch diese Faktoren kommt es zu einer Venenwandschwäche oder Venenklappenschwäche, die wiederum für die Entstehung von Krampfadern verantwortlich sind. So führt beispielsweise der Verlust der Venenklappenfunktion (zum Beispiel durch Bewegungsmangel oder zu enge oder zu hohe Schuhe) zu einer Störung des aktiven und passiven Rücktransports des Venenblutes zum Herzen hin und zur allmählichen Zunahme des Blutdrucks in den Gliedmaßenvenen. Auch eine Steigerung des Blutdrucks im Veneninnenraum, verursacht durch Übergewicht, langes Sitzen oder Stehen, zu enge Kleidung oder Schwangerschaft kann zur Entstehung von Krampfadern beitragen.
Wie wirkt Noricaven® retard?
Arzneilich wirksame Inhaltsstoffe sind in Blättern, Blüten und der Rinde der Rosskastanie enthalten. Heute werden vor allem Extrakte der Samen, also der Kastanien in der Medizin eingesetzt. Sie enthalten als Hauptwirkstoff den Saponinkomplex Aescin, der entzündungshemmend wirkt und Wassereinlagerungen im Gewebe entgegenwirkt. Der Rosskastaniensamenextrakt in Noricaven® retard wirkt gefäßschützend und erhöht die Spannkraft der Venenwände. Schmerzen und das Schweregefühl in den Beinen lassen nach, nächtliche Wadenkrämpfe, Juckreiz und Schwellungen der Beine gehen zurück.
Kann die Einnahme von Noricaven® retard das Tragen von Stützstrümpfen ersetzen?
Das Tragen von Stützstrümpfen, die sogenannte Kompressionstherapie, ist eine wichtige und effektive Behandlungsmaßnahme, um den Blutstrom in den Venen zu unterstützen. Durch den Strumpf wird ein äußerer Druck auf die Venen ausgeübt, so dass die Venenklappen schließen können und ein „Versacken“ des Blutes in den Beinen erschwert wird. Vom Arzt verordnete Stützstrümpfe sollten Sie daher konsequent und regelmäßig tragen. Mit Noricaven® retard können Sie die Kompressionstherapie sinnvoll unterstützen. Die wirksamen Inhaltsstoffe helfen, Wasseransammlungen abzubauen und dichten die Venenwände ab. Dadurch wird verhindert, dass Blutflüssigkeit aus denen Venen austritt und die Beine anschwellen lässt.
Wann und wie oft nehme ich Noricaven® retard ein?
Sie sollten 2-mal täglich 1 Retardtablette einnehmen. Noricaven® retard wird unzerkaut mit etwas Flüssigkeit jeweils morgens und abends vor den Mahlzeiten eingenommen.
Wie lange kann ich Noricaven® retard einnehmen?
Die Dauer der Anwendung richtet sich nach dem Beschwerdebild und kann über einen längeren Zeitraum erfolgen.
Was ist bei der Einnahme von Noricaven® retard in der Schwangerschaft und Stillzeit zu beachten?
Noricaven® retard sollte in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen.
Wo bekomme ich Noricaven® retard?
Noricaven® retard erhalten Sie ausschließlich in Ihrer Apotheke.
Haben Sie weitere Fragen zu Noricaven® retard? Unser Team antwortet Ihnen gerne!