Die häufigsten Fragen rund um Rheumatische Beschwerden. Zum Beispiel: "Hat die Ernährung Einfluss auf die Entstehung von Rheuma?" oder "Was versteht man unter einer Arthrose?"
Was versteht man unter Rheuma?
Hinter dem Begriff Rheuma verbergen sich weit über 400 verschiedene Erkrankungen. Jedes Lebensalter kann betroffen sein. Laut Definition der Weltgesundheitsorganisation zählen zu den rheumatischen Erkrankungen "Krankheiten des Bewegungsapparates, die mit Schmerzen und Bewegungseinschränkung einhergehen können." Dazu gehören u.a. die rheumatoide Arthritis (entzündlich-rheumatische Erkrankung) oder die Arthrose (degenerativ-rheumatische Erkrankung), aber z.B. auch Gicht oder Osteoporose. Im Vordergrund stehen bei allen Erkrankungen die Gelenkschmerzen, die die Bewegung stark behindern können.
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Was kann rheumatische Beschwerden verursachen?
Auf Grund des vielfältigen Erscheinungsbildes rheumatischer Erkrankungen gibt es unterschiedliche Auslöser. Die Ursachen für die Entstehung z.B. der rheumatoiden Arthritis sind nicht vollständig bekannt. Voraussetzung ist vermutlich eine erbliche Veranlagung, unter bestimmten Umständen, z.B. durch eine Infektion, kann die Erkrankung zum Ausbruch kommen. Eine Fehlsteuerung des Immunsystems führt dazu, dass sich bestimmte Komponenten des Abwehrsystems gegen körpereigene Strukturen wie die Gelenke richten. Hinter einer Arthrose stehen Abnutzungserscheinungen, diese können auf Grund des Alters, aber auch durch hohe Belastungen wie Sport oder starkes Übergewicht. Gicht und Osteoporose entstehen in Folge von Stoffwechselstörungen.
Hat die Ernährung Einfluss auf die Entstehung von Rheuma?
Für die Entstehung entzündlicher Gelenkerkrankungen wie z.B. die rheumatoide Arthritis werden verschiedene Risiko- und Schutzfaktoren erwogen. So gilt Rauchen mittlerweile als ein gesicherter Risikofaktor. Ob Kaffee und Alkohol zur Entstehung entzündlicher Rheumaerkrankungen beitragen, ist umstritten, bislang vorliegende Untersuchungsergebnisse sind nicht einheitlich. Fisch, insbesondere den in bestimmten Fischarten enthaltenen Omega-3-Fettsäuren, wird eine Schutzfunktion zugeschrieben. Zu wenig Zufuhr von Vitamin C oder zu hoher Konsum von rotem Fleisch (z.B. Rind- oder Schweinefleisch) - verstärkt durch eine vermehrte Aufnahme von Eiweißen - ist vermutlich ebenfalls mit einem erhöhten Rheumarisiko verbunden.
Was versteht man unter einer Arthrose?
Ein bekannter Vertreter der degenerativen rheumatischen Erkrankungen ist die Arthrose, auch als Verschleißrheuma bekannt. Besonders häufig sind das Hüft- und das Kniegelenk betroffen. Hinter den Gelenkbeschwerden bei der Arthrose steht die Gelenkabnutzung. Ursächlich sind beispielsweise Fehl- oder Überbelastung, Alterung, Bewegungsmangel und Übergewicht. Individuelle Voraussetzungen wie eine angeborene Veranlagung spielen ebenfalls eine Rolle. Die Behandlung beruht auf verschiedenen Strategien, so werden z.B. Medikamente, Physiotherapie oder Ergotherapie eingesetzt.
Ich habe Gelenkschmerzen, muss ich zum Arzt?
Gelenkschmerzen sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, verschiedene Krankheiten können dahinter stehen. Bestehen Beschwerden in den Gelenken über eine längere Zeit sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Weitere Symptome wie Rötung, Schwellung oder Überwärmung deuten ebenfalls auf eine rheumatische Erkrankung hin. Eine Einschränkung der Beweglichkeit der Gelenke sollte durch einen Arzt untersucht werden. Je früher eine mögliche rheumatische Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Behandlungserfolge.
Gibt es pflanzliche Medikamente, die bei rheumatischen Beschwerden helfen?
Weidenrinden-Trockenextrakt, der z.B. in Assalix enthalten ist, hat sich bei der Behandlung von Gelenkschmerzen bewährt. Assalix findet zudem bei fieberhaften Erkrankungen und Kopfschmerzen Einsatz. Bei Fieber, das länger als drei Tage anhält oder über 39°C ansteigt, bei akuten Zuständen, die z.B. mit Rötung, Schwellung oder Überwärme einhergehen, sowie bei andauernden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bestimmte Bestandteile der Weidenrinde wirken fiebersenkend, entzündungshemmend und schmerzlindernd.
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