Startseite
/ Heilkraft anwenden
/ Kind
/ Husten & Bronchitis

Die meisten der auf den Gemüsemärkten erhältlichen Paprika-Früchte gehören zur Art Capsicum annuum. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und kommt in zahlreichen verschiedenen Varianten vor, die sich im Aussehen teils erheblich unterscheiden. So gibt es schmale, breite, ovale und runde Blattformen, die Farben variieren von verschiedenen Grün- bis hin zu Purpurtönen. Einige Sorten sind kleinwüchsig, andere buschig oder baumartig. Ebenso wie die Blätter sind auch die Blüten sehr vielgestaltig, meistens sind sie weiß. Die Paprika-Früchte werden im Volksmund als "Schoten" bezeichnet, sind aber botanisch betrachtet Beeren. Sie können klein und rund, lang und spitz bis oder groß und kugelig sein und von Variante zu Variante auch in ihren Farben enorm variieren.
In der Medizin werden die Früchte der Paprika verwendet. Hauptinhaltsstoffe sind Capsaicinoide, die auch für die Schärfe der Schoten verantwortlich sind. Capsaicin hemmt zunächst die Ausschüttung von so genannten Schmerz-Botenstoffen aus den Nervenzellen, die für die Schmerzweiterleitung zuständig sind. Dadurch kommt es zu einem sofort spürbaren kurzfristigen Wärmegefühl. Im Folgenden hemmt Capsaicin langfristig die Wiederaufnahme dieser Botenstoffe in die Nervenzellen, wodurch letztlich weniger Schmerzsignale weitergeleitet werden.
Die Früchte des Arznei-Paprika wirken schmerzstillend und entzündungshemmend, fördern die Durchblutung und lindern Juckreiz. Folglich werden Paprikazubereitungen bei Muskelverspannungen, rheumatischen Beschwerden und bestimmten Schmerzsyndromen sowie zur Behandlung von hartnäckigem Juckreiz eingesetzt. In der Homöopathie hat sich Paprika zur Behandlung von schmerzhaften Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum sowie von Schmerzen im Mittelohr bewährt. So ist im Präparat Tonsipret® Paprika zusammen mit anderen Heilpflanzen kombiniert, um die Beschwerden bei akuten Hals- und Mandelentzündungen zu lindern.
Mehr zum Thema
Zum Download: Ratgeber Hals- und Mandelentzündung (PDF, 1,1 mb)
mehr
Bionorica-Produkt: Tonsipret®
mehr
Stand: 02-05-2007
Druckversion
zurück