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Agnus castus harmonisiert den Zyklus


Vitex agnus castus - Mönchspfeffer - Feld - Bionorica Der Mönchspfeffer (Vitex Agnus castus) gehört zu den Eisenkrautgewächsen. Es ist ein bis zu sechs Meter hoher Strauch, der bevorzugt in Ufernähe wächst. Seine fünf bis sieben langstieligen Blätter sind fingerförmig gespreizt und auf der Unterseite filzig behaart. Die kleinen, violetten Blüten sind ährenartig angeordnet. In ihnen reifen die rot-schwarzen Früchte, die etwa so groß wie ein Pfefferkorn werden. Der Mönchspfeffer ist im gesamten Mittelmeerraum sowie auf der Krim und in Zentralasien verbreitet.
 
In der Medizin finden heutzutage vor allem die Früchte des Mönchspfeffers Verwendung. Sie enthalten Flavonoide (Casticin), Iridoidglykoside (Aucubin und Agnusid), ätherisches Öl sowie Bitterstoffe und spezielle Fettsäuren. Extrakte der Droge senken den Spiegel des Hormons Prolaktin, der zum Beispiel bei Frauen mit Prämenstruellem Syndrom häufig erhöht ist. Auf welchen Inhaltstoff diese Wirkung zurückgeht, ist bislang nicht bekannt.

"Keusches Lamm", so kann man den Namen Agnus castus aus dem Lateinischen übersetzen. Er weist darauf hin, dass der Pflanze seinerzeit "anaphrodisierende" Wirkung nachgesagt wurde: sie sollte den Geschlechtstrieb zügeln. Heute wird die Pflanze hauptsächlich in der Frauenheilkunde eingesetzt. Mönchspfeffer-Extrakte harmonisieren Zyklusstörungen, lindern die mit PMS einhergehenden Beschwerden und haben sich besonders auch zur Behandlung von Brustschmerzen (Mastodynie) bewährt. Für diese Anwendungsgebiete stehen zum Beispiel die Präparate Agnucaston® und Mastodynon® zur Verfügung.


 
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Stand: 02-05-2007



 
 

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