Startseite
/ Heilkraft anwenden
/ Frau
/ Zyklusstörungen

Zyklus, Regel, Periode: Jeden Monat wieder. Mit dem ersten Tag der Regelblutung beginnen bereits die Veränderungen in Eierstöcken und Gebärmutterschleimhaut, die im Leben einer Frau periodisch immer wiederkehren. Ein normaler Zyklus dauert im Durchschnitt 28 Tage.
Manchmal kommt es aber auch zu Zyklusstörungen. Bei einer erwachsenen Frau im fruchtbaren Alter sollte das immer von einem Arzt abgeklärt werden. Ein unregelmäßiger Zyklus deutet auf hormonelles Ungleichgewicht oder organische Erkrankungen hin. Dafür kommen verschiedene Ursachen in Betracht. Nur bei jungen Mädchen und Frauen in den Wechseljahren sind unregelmäßige Regelblutungen ein "normaler" hormoneller Vorgang.
Zu häufige Regelblutung: Polymenorrhoe
Hier dauert der Zyklus im Durchschnitt weniger als 25 Tage. Ursache ist fast immer eine Unterfunktion der Eierstöcke, in denen zu wenig Progesteron gebildet wird. Oft bleibt dabei auch der Eisprung aus.
Mehr zum Thema
Zum Download: Zykluskalender (PDF, 80 kb)
mehr
Zum Download: Basaltemperaturkurven-Messblatt (PDF, 200 kb)
mehr
Bionorica-Produkt: Agnucaston®
mehr
Zu seltene Regelblutung: Oligomenorrhoe
Der Zyklus dauert länger als 35 Tage. Auch hier liegen die Ursachen in einer unzureichenden Hormonproduktion - vor allem in der zweiten Zyklusphase. In diesen sehr langen Zyklen finden fast nie Eisprünge statt.
Ein einmaliger sehr langer Zyklus kann allerdings auch auf eine ganz frühe Fehlgeburt hinweisen.
Keine Regelblutung: Amenorrhoe
Wenn die monatliche Regelblutung - die Menstruation - ganz ausbleibt, muss nicht unbedingt eine Erkrankung dahinterstecken. Die natürlichste Form der Amenorrhoe ist eine Schwangerschaft. Aber auch die Wechseljahre kündigen sich mit länger ausbleibenden oder seltenen Regelblutungen an.
Zu schwache Blutung: Hypomenorrhoe
Wird in der ersten Zyklusphase zu wenig Östrogen produziert, kann sich die Gebärmutterschleimhaut nicht genügend aufbauen. Daher kommt es zu einer sehr schwachen Menstruation.
Zu starke Blutung: Hypermenorrhoe
Die Ursachen für eine sehr starke und zu lange Blutung können unterschiedlich sein. Möglicherweise liegt eine Entzündung vor. Manchmal hat sich auch ein Myom, eine gutartige Geschwulst der Gebärmutter gebildet.
Auch ohne organische Ursachen kann es zu starken Blutungen kommen - vor allem nach Zyklen ohne Eisprung. Dabei wird zwar verstärkt Gebärmutterschleimhaut aufgebaut, in der zweiten Zyklushälfte aber nicht aufgelockert. Wird diese dicke Schleimhautschicht abgestoßen, kann es zu starken und langen Blutungen kommen.
Die Ursachen einer zu starken Regelblutung sollten immer von einem Gynäkologen untersucht werden!
Unfruchtbarkeit
Durch den Mangel oder das Ungleichgewicht bestimmter Hormone kann es zu Unfruchtbarkeit kommen. Entweder wird gar keine befruchtungsfähige Eizelle bereit gestellt, oder eine befruchtete Eizelle kann sich nicht einnisten, weil die Gebärmutterschleimhaut ungenügend ausgebildet ist. Die Folge: Die Hormone beenden die Schwangerschaft.
Pflanzliches Behandlungskonzept
Wie bei allen Erkrankungen gilt auch bei Zyklusstörungen und Regelanomalien: zuerst zum Arzt!
Zur sanften Behandlung von Störungen der weiblichen Geschlechtsorgane haben sich pflanzliche und homöopathische Arzneimittel bewährt. Eine der wichtigsten Pflanzen ist der Mönchspfeffer (Vitex Agnus castus). In unserem Präparat Agnucaston® ist ein besonders hochwertiger Mönchspfefferextrakt enthalten.
Stand: 23-06-2009
Druckversion
zurück