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Schnupfen: Kampf gegen Viren


Frau Schnupfen Bionorica Sobald ein Schnupfen-Kranker niest, hustet oder einfach nur spricht, gelangen unzählige Viren in die Luft: für die Erreger ein Leichtes, das nächste Opfer zu erreichen.

Einmal Einatmen genügt, und schon sind die Schnupfenviren ihrem Ziel ganz nah. Allerdings hat die gesunde Schleimhaut der Atemwege ein ganzes Spektrum verschiedenster Verteidigungswaffen, um die Eindringlinge abzuwehren: Die erste Abwehrfront bildet das Nasensekret, mit dem die meisten Krankheitserreger gleich wieder nach außen transportiert werden. Außerdem enthält es Eiweißsubstanzen, die Keime erkennen und bekämpfen beziehungsweise weitere Abwehrmechanismen aktivieren. Manchmal gelingt es jedoch einigen Viren, diese Abwehrfront zu überwinden. Sie dringen in die Zellen der Nasenschleimhaut ein und zwingen diese dazu, neue Viren zu produzieren. Biologisch betrachtet sind die Reaktionen des Körpers auf den Virenbefall durchaus sinnvoll: Die Schleimhäute zum Beispiel produzieren vermehrt Nasensekret mit keimabwehrenden Substanzen.


 
Auch das Niesen ist ein Abwehrmechanismus: Hierbei versucht der Körper, die Eindringlinge loszuwerden, indem er sie kraftvoll nach draußen schleudert. Ähnliches gilt für die Entzündung der Schleimhaut: Schwellung, Rötung und Erwärmung zeigen an, dass die Schleimhaut besser durchblutet wird, um Abwehrzellen und –moleküle an den Ort des Geschehens zu transportieren.

So wichtig die Verteidigungs-Anstrengungen des Körpers sein mögen, so lästig sind sie für den Erkrankten. Er fühlt sich abgeschlagen, leicht unter Kopfschmerzen und kann kaum noch durch die Nase atmen. Das einfachste Mittel, die verstopfte Nase freizubekommen, das Schnäuzen ist oft kaum mehr möglich. Auch mit der Geruchs- und Geschmackswahrnehmung ist es erst mal vorbei.

Mit schleimlösenden und entzündungshemmenden pflanzlichen Mitteln können Sie die Beschwerden effektiv lindern und darüber hinaus Ihr Immunsystem in seinem Kampf gegen die Krankheitserreger unterstützen. Sie verringern so auch die Gefahr, dass sich die Entzündung auf die Nasennebenhöhlen ausweitet. Diesen Zustand bezeichnet man als Sinusitis. Die meisten typischen Anzeichen: ein Druckgefühl oder Schmerzen im Bereich der Schläfen, Augen und der Nasenwurzel.

Selbst dann sind Antibiotika nur in Ausnahmefällen sinnvoll, denn gegen Viren sind sie wirkungslos. Nur wenn Bakterien die Infektion verschlimmern, kommen Antibiotika in Betracht. In jedem Fall können Sie aber mit abschwellend wirkenden und schleimlösenden Präparaten den Heilungsprozess unterstützen, damit sie möglichst bald wieder richtig frei durchatmen können.

 
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Stand: 13-08-2009



 
 

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