sommer

Startseite  / Heilkraft anwenden  / Atemwege  / Halsschmerzen & Mandelentzündung

Halskratzen: Was steckt dahinter?


Teeglas Bionorica Das Schlucken schmerzt, der Hals ist "dick", später fällt oft auch das Sprechen schwer – so erleben die meisten Menschen eine Mandelentzündung, die lateinisch auch Tonsillitis heißt. Die Krankheit beeinträchtigt die Immunabwehr und sollte schon deshalb nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Die Mandeln (lat. Tonsillen) – dazu gehören zwei Rachenmandeln, zwei Gaumenmandeln und eine Zungenmandel – befinden sich im hinteren Rachenraum. Alle zusammen bilden gemeinsam mit weiteren Lymphfollikeln den so genannten lymphatischen Rachenring. Dieser ist Teil unserer Immunabwehr und enthält Immunzellen, die gezielt eingedrungene Krankheitserreger beseitigen können. Gesunde Mandeln sind deshalb wichtig für die intakte Immunabwehr und Mandelentzündungen unbedingt zu bekämpfen.
 
So entsteht die Mandelentzündung
Die Mandelentzündung wird meist durch Viren verursacht, aber auch Bakterien oder eine Mischform aus beiden Erregertypen können eine Tonsillitis auslösen. Durch die Entzündung schwellen die Schleimhäute an und röten sich. Häufig sind die Lymphknoten dann an beiden Seiten des Halses verdickt und druckempfindlich.

Treten Mandelentzündungen häufig oder gar chronisch (mehr als fünfmal im Jahr) auf bzw. heilen nur schwer ab, kann dies ein Zeichen mangelnder oder geschwächter Abwehrkräfte sein. Gerade bei Kindern kommen Hals-, Rachen- und Mandelentzündungen vergleichsweise oft vor. Ihr Immunsystem ist noch nicht voll entwickelt und muss erst noch lernen, mit der Vielzahl von Erregern fertig zu werden. Bei Erwachsenen können umweltbedingte Faktoren oder andere Erkrankungen bewirken, dass die Immunabwehr geschwächt ist und Entzündungen im Hals- und Rachenbereich häufiger auftreten.
 
Mehr zum Thema
Zum Download: Ratgeber Hals- und Mandelentzündung (PDF, 1,1 mb)
mehr 
Bionorica-Produkt: Tonsipret®
mehr 
Farbe der Beläge lässt auf Auslöser schließen
Eine erste Aussage darüber, ob die Tonsillitis die Folge einer reinen Virusinfektion, einer bakteriellen Infektion oder einer Mischinfektion ist, kann man schon anhand der Farbe von Mandeln und Rachenraum treffen. So deuten rote Beläge auf Viren, gelbe auf Bakterien und weißliche auf eine Mischinfektion hin.

Wie dem Übel Tonsillitis zuleibe rücken?
Gerade wenn Infekte von Hals, Rachen und Mandeln häufiger vorkommen, müssen sie ursächlich behandelt werden, denn auf Dauer nützt es wenig, immer nur die Symptome zu unterdrücken. Die Abwehrkräfte zu mobilisieren und die Entzündung selbst zu bekämpfen, muss hier das Prinzip der Behandlung sein. So mobilisieren beispielsweise die Wirkstoffe in Tonsipret die Selbstheilungskräfte und gehen gegen die Entzündung und die Beschwerden wirksam an.

Antibiotikum nur bei bakterieller Infektion
Bei schlimmen Beschwerden oder einer eitrigen Entzündung ist in jedem Fall ein Arzt aufzusuchen. Liegt eine schwere bakterielle Infektion vor, wird dieser gegebenenfalls ein Antibiotikum verschreiben, um gravierenden Folgeerkrankungen, z.B. rheumatischem Fieber, vorzubeugen. Auch eine gleichzeitige Einnahme von Antibiotika und Tonsipret ist sinnvoll, da Tonsipret den Schmerz lindert, der Entzündung entgegenwirkt und somit die Therapie mit Antibiotika optimal unterstützen kann. Etwa 80% aller Infektionen sind jedoch durch Viren verursacht. Hier ist ein Antibiotikum nicht sinnvoll bzw. hilft hier auch nicht.
 

Stand: 02-05-2007



 
 

 Druckversion


 zurück