Sinupret® – das Medikament für die Nase

Häufige Fragen zu Sinupret®


Woran erkenne ich eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)?

Bei der Sinusitis schwellen die Schleimhäute der Nasennebenhöhlen an, es kommt zu einer gesteigerten Schleimproduktion. Da der Schleim bei dieser Erkrankung wegen der Schwellung zudem nicht richtig abfließen kann, treten folgende Symptome auf: Der Kopf dröhnt und ein Großteil des Gesichtsbereichs schmerzt. Meistens verschlimmern sich die Beschwerden, wenn man den Kopf nach vorne und unten beugt. Dazu kommen die "volle" Nase, dickflüssiges, manchmal eitriges Sekret sowie Atemprobleme, Unwohlsein und oftmals Fieber. Eine Sinusitis wird außerdem häufig von Riechstörungen begleitet, die eine weitere Minderung der Lebensqualität bedeuten.

Kann es zu Komplikationen nach einer Nasennebenhöhlenentzündung kommen?

Wird eine Entzündung der Nasennebenhöhlen nicht rechtzeitig wirksam behandelt, können sich aus der akuten unkomplizierten Form Folgeerkrankungen entwickeln. Dazu gehören in erster Linie zusätzliche Infektionen durch Bakterien, die in den geschwollenen Nasenschleimhäuten wie auch im aufgestauten Nasensekret einen guten Nährboden finden. So kann sich eine zunehmend stärkere Entzündung der Schleimhäute im Bereich der Kiefer- und Stirnhöhle entwickeln. Manchmal kann höheres Fieber auftreten. Eine weitere, aber sehr seltene Komplikation ist das Übergreifen der Entzündung auf Gewebe und Organe, die in der Nähe der Nasennebenhöhlen liegen, wie z. B. das Gehirn und das Auge. Am besten können Sie das Verschleppen einer Entzündung verhindern, indem Sie möglichst frühzeitig mit einer wirksamen Behandlung beginnen. Und ein weiterer Tipp: Suchen Sie rechtzeitig einen Arzt auf!

Wann und wie nehme ich Sinupret® am besten ein?

Bewährt hat sich die Einnahme von Sinupret® 3-mal täglich: morgens, mittags und abends. Überzogene Tabletten lassen sich leichter schlucken, wenn Sie einen Schluck Wasser dazu trinken. Bitte beachten Sie die altersgerechten Dosierungsabstufungen von Sinupret® überzogene Tabletten und Sinupret® Tropfen für Kinder. Zudem haben wir für Kinder ab zwei Jahren einen speziellen Sinupret® Saft entwickelt, der besonders gut schmeckt und dabei noch zahnschonend ist.

Wie lange sollte ich Sinupret® einnehmen?

Bei akuten Entzündungen der Nasennebenhöhlen sollte die Anwendung nach Abklingen der akuten Beschwerden noch für einige Tage fortgesetzt werden, um die Funktion der Schleimhaut zu stabilisieren und Rückfälle zu vermeiden. In begründeten Fällen kann Sinupret® aufgrund seiner guten Verträglichkeit auch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Bei akuten Beschwerden, die länger als 7 bis 14 Tage anhalten, sich verschlimmern oder periodisch wiederkehren, sollten Sie grundsätzlich einen Arzt zu Rate ziehen.

Was ist bei der Einnahme von Sinupret® in der Schwangerschaft und Stillzeit zu beachten?

Es liegen keine Hinweise zu einem schädigenden Einfluss von Sinupret® während der Schwangerschaft und Stillzeit vor. Aus grundsätzlichen Gründen der Fürsorgepflicht ist schwangeren und stillenden Frauen bei allen Erkrankungen ein Arztbesuch anzuraten. Dieser Überlegung trägt der Hinweis in der Gebrauchsinformation "nur nach strenger Indikationsstellung" Rechnung.

Wann muss ich zum Arzt?

Infektionen der Atemwege sollten grundsätzlich ernst genommen werden. Dies gilt besonders, wenn es sich um Säuglinge, Kleinkinder oder ältere Menschen handelt. Erwachsene werden in der Regel gut mit einem Schnupfen fertig. Eine Verschleppung der Infektion kann aber auch hier zu Folgeerkrankungen führen. Klingen die Beschwerden nicht wieder ab - bei einer einfachen Erkältung nach etwa neun Tagen, bei einem Husten nach drei Wochen - sollten Sie unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen. Kritische Symptome sind stechende Druckkopfschmerzen, steigendes Fieber, gelblicher zäher Schleim sowie anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden.

Welche Form von Sinupret® ist geeignet, wenn ich unter einer Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) leide?

Wenn Sie unter einer Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) leiden, empfehlen wir Ihnen die Verwendung von Sinupret® Tropfen, Sinupret® Saft oder Sinupret® Liquitabs. Diese Formen sind laktosefrei.

Was muss ich bei der Einnahme von Sinupret® beachten, wenn bereits eine bakterielle Infektion vorliegt und der Arzt ein Antibiotikum verordnet hat?

Durch die schleimlösenden und entzündungshemmenden Eigenschaften von Sinupret® wird die Antibiotika-Wirkung sinnvoll unterstützt. Der Schleim fließt besser ab, die Schleimhaut schwillt ab und die Nebenhöhlen werden besser belüftet. Dies unterstützt den Heilungsprozess.

Kann Sinupret® auf Kassenrezept verordnet werden?

Seit dem 01. Januar 2004 gehören - bis auf ganz wenige Ausnahmen - nicht rezeptpflichtige Arzneimittel nicht mehr zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen. Sinupret® darf Erwachsenen daher nicht mehr auf ein Kassenrezept verschrieben werden. Bei Kindern bis 12 Jahren bzw. bis 18 Jahren, wenn Entwicklungsstörungen vorliegen, können die für Kinder zugelassenen Formen von Sinupret® selbstverständlich weiterhin auf ein Kassenrezept verordnet werden.

Wo bekomme ich Sinupret®?

Sinupret® erhalten Sie ausschließlich in Ihrer Apotheke.

Haben Sie weitere Fragen zu Sinupret®? Unser Team antwortet Ihnen gerne!

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